Die Veloförderungsaktion bike to work Challenge von Pro Velo Schweiz stellte 2026 neue Rekorde auf: mit 111’160 Teilnehmenden aus 4072 Betrieben machten so viele mit wie noch nie. Gemeinsam legten sie 30’625’375 Kilometer zurück. Die Wirksamkeit des Programms ist belegt: Viele Teilnehmer/innen fahren nach dem Ende der Challenge weiterhin mit dem Velo zur Arbeit.

Die bike to work-Challenge ist nicht nur für die eigene Gesundheit und für den «Teamspirit» exzellent: Dank den Kilometern, die so zurückgelegt werden, wird die Umweltbelastung vermindert. Dieses Jahr konnten beachtliche 4’410 Tonnen CO2 eingespart werden. Gemeinsam legten die Teilnehmer/innen 30’625’375 Kilometer zurück. Das entspricht rund 764 Erdumrundungen und markiert einen neuen Höchstwert.
Eine jährlich nach Abschluss der Aktion durchgeführte Umfrage zeigt zudem, dass zwischen 16 % und 18 % der Teilnehmenden, die vor der Challenge überwiegend motorisiert oder mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit pendelten, beabsichtigen, neu auch künftig mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. In dieser nicht-repräsentativen Umfrage geben übrigens fast 70 % an, dass sie zum wiederholten Mal dabei sind.
Parlamentarisches Engagement stärkt das Velo im Alltag
Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder Bundespolitiker/innen an bike to work. Nationalrätinnen und Nationalräte aus der SP, der FDP und den Grünen traten in die Pedale. Mit Beat Jans war auch ein Mitglied des Bundesrats dabei. Dieses Engagement zeigt, dass das Velo als Verkehrsmittel auch auf nationaler Ebene zunehmend an Bedeutung gewinnt – und konkrete Unterstützung findet. «Die bike to work Challenge rückt das Velo im Alltag in den Vordergrund», sagt Projektleiterin Barbara Willen. «Das ist gut für die Gesundheit und trägt dazu bei, Städte und Agglomerationen vom Verkehr zu entlasten.»
pd




